Substanzkonsum bei Jugendlichen

Der Substanzkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschäftigt sowohl Gesundheitsförderung und Prävention als auch die Suchthilfe. Die Tagungsreihe „Substanzkonsum bei Jugendlichen“ greift diese Themen regelmässig auf und bietet Einblicke aus Praxis und Forschung. Die Tagung vom 29.1.26 widmet sich aktuellen Konsumphänomenen. Auch Zugangswege wie digitale Angebote, Online-Streetwork und niederschwellige Beratung werden diskutiert. Diese Sammlung greift Themen und Projekte der Tagung auf.

Sammlung : Zuletzt aktualisiert am 30. Januar 2026.

Substanzkonsum bei Jugendlichen

Interview mit Bernd Werse (Referent an der Tagung)

«Jugendliche konsumieren weniger – doch eine drogenaffine Minderheit probiert mehr»: Sind Benzos und Oxys das grosse Ding?

News & Hintergründe

26. Januar 2026

Redaktion von prevention.ch

Wie beeinflussen Social Media und digitale Räume das Konsumverhalten Jugendlicher? Während der Gesamtkonsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen bei Jugendlichen sinkt, experimentiert eine drogenaffine Minderheit – getrieben von Trends, Musik und den Möglichkeiten des Internets – mit einer breiteren Palette an Substanzen. Warum klassische Prävention oft ins Leere läuft und welche Rolle Social Media dabei spielt, schildert Bernd Werse, Leiter des Instituts für Suchtforschung in Frankfurt.

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Studie: Benzodiazepin- und Opioidkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Studien & Berichte

5. Januar 2026

Infodrog

Das Projekt BOJE beschäftigte sich zwischen 2022 und 2023 mit dem Konsum von Benzodiazepinen und Opioiden unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

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Tagungsdokumente und Impressionen

Tagungsunterlagen: Substanzkonsum bei Jugendlichen 2026

Veranstaltungsrückblick

29. Januar 2026

Infodrog

Am 29. Januar fand in Bern die Tagung zu «Substanzkonsum bei Jugendlichen: News aus Forschung und Praxis» statt, Die Tagung bietet ein Update aus Praxis und Forschung zu aktuellen Konsumphänomenen und Substanztrends bei Jugendlichen sowie zur Versorgungssituation.

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Impressionen Tagung Substanzkonsum bei Jugendlichen 2026

News & Hintergründe

30. Januar 2026

Infodrog

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 29.Januar 2026 an der Tagung in der Welle in Bern teilgenommen. Hier einige Impressionen von dieser Veranstaltung.

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Vorgestellte Projekte und Angebote

saferparty.ch

Projekt

22. Januar 2026

Drogeninformationszentrum (DIZ) der Stadt Zürich

saferparty.ch ist ein Projekt des Drogeninformationszentrums DIZ der Stadt Zürich und die meistbesuchte Plattform im deutschsprachigen Raum zum Thema Freizeitdrogenkonsum. Die Webseite informiert ausführlich über die Wirkung von psychoaktiven Substanzen und Risiken des Konsums. Zudem werden regelmässig aktuelle Substanzwarnungen publiziert. Unter dem Namen saferparty.ch werden ausserdem diverse Angebote des DIZ Zürich durchgeführt.

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OJA Mobile Jugendarbeit Zürich

News & Hintergründe

29. Januar 2026

OJA Offene Jugendarbeit Zürich

Das Team der "OJA Mobile Jugendarbeit Zürich" ist aufsuchend in zentralen öffentlichen Räumen wie Parks, Strassen und Plätzen unterwegs. Die Teammitglieder bauen Kontakte zu Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren auf und werden zu Ansprech- und Vertrauenspersonen. Die Mobile Jugendarbeit arbeitet sozialräumlich und lebensweltorientiert und besucht junge Menschen vor Ort an «ihren» Plätzen, wodurch auch jene ausserhalb des regulären Jugendtreffangebots erreicht werden können. 

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knowyourchoice.ch: Online-Plattform für Jugendliche und junge Erwachsene

Kampagne

18. November 2024

Infodrog

Im Auftrag des BAG lanciert Infodrog eine Online-Sensibilisierungskampagne für den Substanzkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15-20 Jahre) in der Romandie. Das Pilotprojekt arbeitet mit Fachleuten zusammen und zieht auch die Jugendlichen mit ein. Die Plattform stellt zahlreiche Informationen zu verschiedenen Substanzen (Alkohol, Nikotin, Cannabis und Medikamente), Tests zur Selbsteinschätzung sowie spezialisierte Vor-Ort- und Online-Hilfsangebote zur Verfügung.

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Arbeitshilfen

Früherkennung und Frühintervention (F+F): Harmonisierte Definition

Arbeitshilfen

29. August 2022

Bundesamt für Gesundheit BAG

Der F+F-Ansatz spannt einen Bogen von der Gesundheitsförderung zur Betreuung und ist eng und kohärent mit verschiedenen Ansätzen wie Prävention, Risikominderung und Behandlung verknüpft.

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Leitfaden: Früherkennung und Frühintervention bei Kindern und Jugendlichen

Arbeitshilfen

6. Mai 2025

Infodrog

Fachleute und Organisationen sind in ihrer täglichen Arbeit immer wieder mit komplexen Situationen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert.

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Broschüre zur HAND-Methode (hinschauen, austauschen, nachfragen, dranbleiben)

Arbeitshilfen

20. Januar 2023

Groupement Romand d'Etudes des Addictions

Die HAND-Methode ist einfach und wirksam, um Jugendliche in gefährdeten Situationen zu unterstützen.

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Hinschauen, einschätzen und begleiten – Früherkennung und Frühintervention (F+F): ein Handbuch für Bezugspersonen

Arbeitshilfen

1. Dezember 2022

Fachverband Sucht

Das vom Fachverband Sucht verfasste Handbuch vermittelt Bezugspersonen in leicht verständlicher Sprache die zentralen Grundlagen der Früherkennung und Frühintervention (F+F).

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Meldung bei Gefährdung von Kindern und Jugendlichen

Studien & Berichte

19. April 2023

Infodrog

Der Synthesebericht von Infodrog gibt einen Überblick über die aktuelle Situation rund um die verantwortlichen Stellen in den Kantonen und deren Herausforderungen.

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Mischkonsum und Medikamentenkonsum bei Jugendlichen

Studien & Berichte

7. November 2022

Infodrog

Eine zentrale Erkenntnis dieser Analyse ist, dass Jugendliche noch zu wenig von den Angeboten der Prävention erreicht werden und dass es grosse Lücken und Handlungsbedarf bei der Schadensminderung und der therapeutischen Versorgung gibt.

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Medikamente und Mischkonsum – Factsheet für Fachpersonen

Broschüren & Faktenblätter

7. November 2023

Infodrog

Medikamente können berauschend wirken, weshalb einige Jugendliche auch mit ihnen experimentieren. Aber das kann tödliche Folgen haben. Das Informationsblatt für Fachpersonen im Bereich Sucht enthält die wichtigsten Informationen zum Thema.

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Medikamente und Mischkonsum – Factsheet für Konsumierende

News & Hintergründe

7. November 2023

Infodrog

Medikamente wie Xanax®, Valium®, Makatussin®, Tramadol oder Oxycodon können gefährlich sein, wenn sie eingenommen werden, um «high» zu sein. Umso mehr, wenn sie mit Alkohol oder anderen Drogen gemischt werden.

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Jugend und Rausch – Praxishilfe zur Förderung der Konsumkompetenz in der OKJA

Arbeitshilfen

2. Oktober 2023

Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ)

Diese fachliche Grundlage soll Fachpersonen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in ihrer Haltung stärken, ihre Reflexion und Vernetzung fördern sowie sie dazu befähigen und ermutigen, mit den Jugendlichen offen über legale und illegale psychoaktive Substanzen zu sprechen.

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Leitlinien «OnlineStreetwork»

Arbeitshilfen

22. Mai 2025

Infodrog

«Klassische» aufsuchende Arbeit findet auf der Strasse bzw. im öffentlichen Raum statt, aufsuchende Arbeit kann aber auch in virtuellen Räumen stattfinden (Online-Streetwork).

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Artikel-Sammlungen zu früheren Tagungen

In den Jahren 2024 und 2025 haben Infodrog und das BAG bereits Tagungen zum Substanzkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt und auf prevention.ch entsprechende Artikel-Sammlungen erstellt:

Redaktion von prevention.ch

Substanzkonsum bei Jugendlichen: aktuelle Herausforderungen

Viele Jugendliche und junge Erwachsene leiden unter psychischen Problemen, was auch den Konsum von psychoaktiven Substanzen beeinflusst. Doch auch andere Entwicklungen fordern Fachleute aktuell heraus: Ketamin und Kokain scheinen bei jungen Konsumierenden besonders beliebt zu sein. Diese Sammlung enthält aktuelle Untersuchungen und Informationen rund um den Substanz- und Mischkonsum bei jungen Menschen.

zur Artikel-Sammlung 2025
Redaktion von prevention.ch

Jugendliche mit Medikamenten- und Mischkonsum

Laut Fachleuten konsumieren Jugendliche zunehmend mehrere psychoaktive Substanzen gleichzeitig. Ein hohes Risiko birgt die Mischung von Medikamenten mit weiteren Substanzen. Bereits 7% der 15-Jährigen haben schon Medikamente mit Alkohol eingenommen. Das ist gefährlich, denn wie die Einnahme von Medikamenten mit weiteren Substanzen auf den Körper oder auf das Bewusstsein wirkt, ist kaum vorhersehbar. Mehrere Studien und Projekte versuchen das Phänomen besser zu erfassen. Eine Übersicht.

zur Artikel-Sammlung 2024
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