Broschüre zur HAND-Methode (hinschauen, austauschen, nachfragen, dranbleiben)
Die HAND-Methode ist einfach und wirksam, um Jugendliche in gefährdeten Situationen zu unterstützen. Die Broschüre wurde von der "plateforme adolescent·e·s" des GREA im Auftrag des BAG erstellt. Sie ist Teil des Ansatzes der Früherkennung und Frühintevention und konzentriert sich auf vier Aktionen: hinschauen, austauschen, nachfragen, dranbleiben.
Seit mehreren Jahren tauschen die Fachleute der Plattform für Jugendliche der GREA (PF ado) bewährte Praktiken im Umgang mit Problemen von Jugendlichen aus. Dabei haben sie festgestellt: Bestimmte junge Menschen in prekären Situationen konnten beispielsweise von Suchtexperten nicht unterstützt oder begleitet werden. Aufgrund dieser Tatsache hielt es die "PF ado" für wichtig, die engere Zusammenarbeit zwischen Fachleuten aus verschiedenen Bereichen zu stärken.
Es wurde deutlich, dass die Akteure, die den Jugendlichen nahestehen, wie Lehrer*innen oder Sozialarbeiter*innen, sich in Situationen der Gefährdung oft hilflos fühlen. Was kann man tun, wenn man kein Spezialist auf dem Gebiet der Sucht ist? Welche Anzeichen können auf ein mögliches Problem hinweisen, das ein Jugendlicher zu einem bestimmten Zeitpunkt zu haben scheint? Was soll man sagen? Wie soll man vorgehen? An wen kann man sich wenden, um Informationen zu erhalten? Angesichts dieser vielfältigen Fragen musste eine Methode gefunden werden, um Fachleute in diesen manchmal schwierigen Momenten anzuleiten.
Die Broschüre zur HAND-Methode konzentriert sich daher auf die Haltung von Erwachsenen gegenüber dem möglichen Unwohlsein eines Jugendlichen. Sie bietet konkrete Ansätze, um angemessen damit umzugehen, ohne zu urteilen oder zu stigmatisieren. Das Akronym steht für: Hinschauen - Austauschen - Nachfragen - Dranlbleiben. So unterstützt sie die Fachleute dabei, ihre aktive Rolle bei der Früherkennung und Frühintervention zu stärken
Über den Autor
Groupement Romand d'Etudes des Addictions
Das GREA ist ein interprofessioneller Referenzverband für Suchtfragen, der sich für das gute Zusammenleben und die Menschenrechte einsetzt. Es vereint mehr als 450 Mitglieder. Unter Einhaltung der Regeln der demokratischen Debatte fördert das GREA den Austausch von Wissen und Reflexionen, Forschung und Ausbildung, die Vielfalt der Ansätze oder Erfahrungen sowie die Verbreitung von Wissen.
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