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Stakeholderkonferenz Sucht 2022

Einleitung

  • 1. Artikel

    Rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 21. Juni 2022 an der Konferenz im Eventforum in Bern teilgenommen. Hier einige Impressionen von dieser Veranstaltung.

    Impressionen zur Stakeholderkonferenz Sucht 2022

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  • 2. Artikel

    Sucht und soziales Umfeld: Besteht Handlungsbedarf? Dieser Frage widmet sich die Stakeholderkonferenz Sucht 2022. Die drei Plenumsreferate thematisieren die Stigmatisierung von Sucht und die Rolle des sozialen Umfelds bei digitalen Verhaltenssüchten. Weitere Themen werden in drei Subplenen und acht Workshops diskutiert.

    Tagungsunterlagen: Sucht und soziales Umfeld

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  • 3. Artikel

    Der Soziologe Ueli Mäder spricht an der Stakeholderkonferenz Sucht vom 21. Juni 2022 darüber, wie Sucht stigmatisiert. Die Suchtprävention müsse über die Arbeit mit Einzelnen hinaus immer auch das gesellschaftliche Umfeld einbeziehen.

    «Wenn wir Menschen mit einer Suchterkrankung stigmatisieren, verlängern wir ihre Not» – Interview mit Ueli Mäder

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  • 4. Artikel

    An der Stakeholderkonferenz Sucht spricht Gabriela Widmer von Radix darüber, wie soziale Netzwerke in der Gemeinde gestärkt werden können. Und warum sich das auszahlt: Weil soziale Ressourcen die psychische und physische Gesundheit stärken. Im Interview erzählt sie, wie sich Gemeinden in der Suchtprävention engagieren und davon profitieren können.

    Suchtprävention in Gemeinden - Interview mit Gabriela Widmer

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  • 5. Artikel

    An der Stakeholderkonferenz Sucht zum Thema «Sucht und soziales Umfeld» bringt Sozialarbeiterin Anna Tanner die Perspektive aus dem Frauenhausalltag ein. Viele Opfer von häuslicher Gewalt berichten über Suchtmittelkonsum in der Beziehung. Im Interview spricht Anna Tanner über ihre Erfahrungen bei der Opferberatung. Sie plädiert für neue niederschwellige Angebote und eine verstärkte Prävention häuslicher Gewalt.

    «Alkoholkonsum wird oft als Entschuldigung für häusliche Gewalt herangezogen» – Interview mit Anna Tanner

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  • 6. Artikel

    In dem Buch werden die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit sowohl im ambulanten, aufsuchenden wie auch stationären Setting der Suchthilfe und der Suchtprävention in der deutschsprachigen Schweiz dargestellt und diskutiert. Das Buch kann als Open-Access-PDF kostenlos heruntergeladen werden.

    Publikation «Soziale Arbeit und Sucht»

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  • 7. Artikel

    Die Suchthilfe ist ein interprofessionelles Geschäft. Der derzeit dominanten Strukturierung der Suchthilfe mittels einer hegemonialen medizinisch-(psycho-)therapeutischen Leitorientierung wird der Anspruch entgegengesetzt, Sucht wieder verstärkt auch als soziales Problem zu verstehen und zu behandeln. Eine davon ausgehende Neuverhandlung der Kompetenzen unter dem Dach des bio-psycho-sozialen Modells der WHO könnte eine der psychosozialen Dynamik der Sucht angemessenere Grundlage schaffen.

    Sucht – ein medizinisches oder ein soziales Problem?

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  • 8. Artikel

    Zum einen ist das Sucht-Stigma für die Suchtprävention begrifflich konstitutiv, zum anderen werden in der Tradition der Abschreckung immer wieder stigmatisierende Stilmittel eingesetzt. Daraus resultieren Abwehrreflexe und Skepsis gegenüber suchtpräventiven Angeboten. Es werden deshalb Empfehlungen für die suchtpräventive Praxis vorgeschlagen, welche die Fachpersonen zur Achtsamkeit und ethischer Reflexion befähigen, um stigmatisierende und andere Nebeneffekte im Alltag zu vermeiden.

    Stigmatisierung trotz guter Absicht

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  • 9. Artikel

    Im Unterschied zur Suchtbehandlung ist es in der Suchtprävention noch nicht verbreitet, über ethische Voraussetzungen und unbeabsichtigte Nebenwirkungen derer Ansätze und Methoden zu diskutieren. Dabei sind Suchtprävention und Stigma konstitutiv miteinander verknüpft. Eine ethisch reflektierte Praxis verbessert die Qualität suchtpräventiver Massnahmen und trägt zur Entstigmatisierung von Sucht und Suchtkranken bei.

    Suchtprävention in der Verantwortung: Stigmatisierung überwinden

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  • 10. Artikel

    Das F+F-Rahmenkonzept schlägt 29 Massnahmen vor, um Früherkennung und Frühintervention in allen Lebensphasen umzusetzen und auf die Themenbereiche der psychischen Gesundheit und der nicht übertragbaren Krankheiten (NCD) auszuweiten. Ebenso enthält es Grundlagen zu F+F und Beispiele guter Praxis. Auf der Basis einer Situationsanalyse und dem Austausch mit Partnern werden Empfehlungen abgeleitet und Stossrichtungen sowie Herausforderungen der Zukunft aufgezeigt.

    F+F-Rahmenkonzept des Bundesamts für Gesundheit (BAG)

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  • 11. Artikel

    Die Fachtagung geht der Frage nach, wie Sucht im Rahmen eines bio-psycho-sozialen Verständnisses wieder verstärkt auch als soziales Problem verstanden und behandelt werden kann. Die Tagung soll ausserdem den Dialog zwischen der Praxis und der Wissenschaft herstellen, wie und ob dies gelingen kann, darüber geben Irene Abderhalden und Marcel Krebs von der FHNW Auskunft. Die beiden haben die Fachtagung mitorganisiert.

    Fachtagung «Soziale Arbeit und Sucht» – ein Interview mit den Mitorganisierenden

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  • 12. Artikel

    Die Studie analysiert die soziale Situation von Personen, die sich wegen einer Suchtproblematik in ambulanter oder stationärer Behandlung befinden. Diese Personen haben besonders häufig eine geringe Bildung, befinden sich vermehrt in instabilen Wohnsituationen und prekären Arbeitsverhältnissen. Diese Benachteiligungen scheinen sich auch auf die psychische Gesundheit auszuwirken: Verglichen mit der Gesamtbevölkerung haben etwa doppelt so viele Suchtbetroffene ein tiefes Selbstwertgefühl.

    Die soziale Situation von Suchtbetroffenen in der Schweiz

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  • 13. Artikel

    Die Studie «Gesundheit von Sozialhilfebeziehenden» liefert Daten zum Gesundheitszustand, zur Gesundheitsversorgung und zur Bedeutung der Gesundheit für die Erwerbsreintegration von Sozialhilfebeziehenden.

    Gesundheit von Sozialhilfebeziehenden

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  • 14. Artikel

    5 Fragen an Sabine Dobler, Expertin für Suchtfragen bei Sucht Schweiz. Sie erklärt, dass Vorgesetzte – aber auch Kolleginnen und Kollegen – wichtige Impulse geben können, um Personen mit problematischem Konsum zu Veränderungen zu bewegen. Der erste Schritt liegt darin, Schwierigkeiten am Arbeitsplatz klar anzusprechen.

    «Im Vordergrund stehen Probleme, welche die Arbeitsfähigkeit und Leistung betreffen»

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