Instrumente für Gemeinden und Städte
Liste der Instrumente, die den Gemeinden und Städten zur Verfügung stehen, zusammengestellt vom BAG und Gesundheitsförderung Schweiz.
Gesundheitsförderung Schweiz: führt eine Liste der für Gemeinden und Städte besonders interessanten Publikationen und Instrumente von Gesundheitsförderung Schweiz auf der Themenseite Gesundheitsförderung und Prävention in Gemeinden und Städten unter “Handlungsfelder und Massnahmen”:
- Wichtigste Publikationen zu Gesundheitsförderung in Gemeinden und Städten;
- Das Infoblatt „Gesundheitsförderung älterer Menschen im Setting Gemeinde stärken. Ergebnisse, Produkte und Angebote aus Projekten der Projektförderung Kap von 2020 - 2022/2023“ stellt in Kapitel 7 eine Übersicht über verschiedene Instrumente zur Verfügung;
- Kantonale Policies und Massnahmen zur Stärkung des Engagements der Gemeinden in der Gesundheitsförderung.
- Orientierungsliste KAP 2022, Liste bewährter Projekte für die kantonalen Aktionsprogramme. Die Mehrheit dieser Projekte ist auch für Gemeinden und Städte interessant.
Ausserdem bieten folgende Themenseiten von Gesundheitsförderung Schweiz wichtige Instrumente für Gemeinden und Städte: «Partizipation», «Soziale Unterstützung», «Policy», «Vernetzung», «Förderung der regelmässigen Bewegung», «Bewegungsfreundliches Umfeld», «Bewegungsempfehlungen für Schwangere, Kinder und Jugendliche» «Gesundheitsförderung für und mit älteren Menschen», «Förderung einer ausgewogenen Ernährung», «Ernährungsempfehlungen für Schwangere, Kinder und Jugendliche», «Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen für ältere Menschen», «Empfehlungen zur Förderung der psychischen Gesundheit von älteren Menschen und betreuenden Angehörigen».
Mobilitäts-management in Gemeinden, in Wohnsiedlungen und Unternehmen
Mobilservice ist die Wissens- und Vernetzungsplattform für nachhaltige Mobilität und Mobilitätsmanagement. Das Netzwerk vereint Bund, Kantone, Gemeinden und Unternehmen sowie Akteure und Profis im Mobilitätsbereich. Die Träger garantieren mit ihren finanziellen und inhaltlichen Beiträgen den Basisbetrieb von Mobilservice. Dafür erhalten sie eine anerkannte und breit abgestützte Plattform, um über ihre Tätigkeit im Mobilitätsbereich zu informieren und sich auszutauschen. Neben einer umfangreichen Wissensdatenbank bietet Mobileservice auch Informationen zu konkreten Beratungsangeboten und Tools. Ausserdem vermittelt Mobileservice passenden Akteure und Profis im Mobilitätsmarkt.
Leitfaden zur Entwicklung kommunaler Kinder- und Jugendpolitik
Der Leitfaden bietet eine Handlungsanleitung und beschreibt kurz und prägnant die zentralen Arbeitsschritte bei der Entwicklung eines kinder- und jugendpolitischen Konzepts. Zur konkreten Umsetzung stehen auf dieser Website viele Hilfsmittel zur Verfügung. Diese umfassen detaillierte Beschreibungen zum Vorgehen und konkrete Methoden sowie Beispiele oder Vorlagen.
Erhebungstool für Gemeinden
Tool zur Bestandesaufnahme der Gesundheitsförderung und Prävention in der Gemeinde. Durchführung Bestandesaufnahme, Erstellung Radar, Austausch mit anderen Gemeinden.
Mitmischen, bitte!
Mitmischen, bitte! Wegweiser für die partizipative Dorf-, Stadt- und Quartierentwicklung zur Stärkung der Gesundheit und Lebensqualität.
Altersfreundliche Gemeinde
GERONTOLOGIE CH stellt auf der Plattform «altersfreundliche-gemeinde.ch» einen Selbstbeurteilungs-Check für Gemeinden zur Verfügung zur Frage «Wie altersfreundlich ist meine Gemeinde?». Dieser Check orientiert sich an den WHO-Dimensionen für eine altersfreundliche Stadt. Diese Dimensionen fördern auch direkt und indirekt die Gesundheit (z.B. soziale Teilhabe, Bewegung, Ernährung, soziale Unterstützung). GERONTOLOGIE CH bietet darüber hinaus Wissen, Werkzeuge, Praxisbeispiele und Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen für Gemeinden an.
Projekt «Environnements favorables à la santé»
Website und Video zur Ermittlung und Förderung von Massnahmen zur Schaffung eines gesundheitsförderlichen Umfelds. Der Inhalt der Website konzentriert sich auf vier Gesundheitsfaktoren: Bewegung, Ernährung, Alkohol und Tabak. Richtet sich an Gemeinden über die Zielgruppen „Politiker“ und „Öffentliche Verwaltung“.
Website und Broschüre Früherkennung und Frühintervention in den Gemeinden
Das Konzept Früherkennung und Frühintervention (F&F) ist geeignet, problematische oder gesundheitsschädigende Entwicklungsverläufe frühzeitig zu entdecken und dank geeigneter Massnahmen zu verhindern.
Frühe Förderung in Gemeinden: Situationsanalyse, Empfehlungen und Orientierungshilfe für kleinere und mittlere Gemeinden
Im Rahmen der Nationalen Plattform gegen Armut werden kleinere und mittlere Gemeinden bei der Entwicklung von Strategien und Massnahmen unterstützt. Die Publikation "Für eine Politik der frühen Kindheit" der Schweizerischen UNESCO-Kommission bietet Politikerinnen und Politiker aller Stufen in Parlamenten und Exekutiven konkrete Handlungshinweise und Begründungen für die Umsetzung einer Politik der frühen Kindheit. Das Grundlagendokument zur familienzentrierten Vernetzung in der Schweiz zeigt die Grundhaltung einer familienzentrierten Vernetzung, zentrale Kernelemente sowie zentrale Fragen zur Umsetzung und mögliche Lösungsansätze auf.
Bedarfserhebung
Kann zur Planung von Gesundheitsförderung und Prävention in der Gemeinde eingesetzt werden und verfügt über entsprechende Arbeitsinstrumente und Praxisbeispiele.
Tool und Bericht zu den Erfolgsfaktoren in Gesundheitsförderung und Prävention und zu den Erfolgsfaktoren in GF/P und Flyer
Präventionsprojekte in Gemeinden. Erfolgsfaktoren und Empfehlungen für Präventionsprojekte in Gemeinden.
Jugendschutz (Tabak- und Alkohol): Online-Schulung: www.age-check.ch; Leitfaden für Testkäufe
Online-Schulungstool zur Thematik Jugendschutz Tabak und Alkohol für Mitarbeitende in den Bereichen Gastronomie, Detailhandel und Festwirtschaften.
Leitfaden für Partizipation von Jugendlichen in Projekten der Gesundheitsförderung
Der vorliegende Leitfaden zeigt auf, was unter Partizipation genau verstanden wird und wie die Partizipation Jugendlicher bei der Ideenentwicklung, Planung, Umsetzung und Auswertung von Projekten im Bereich der Gesundheitsförderung erfolgreich gelingen kann.
Förderprogramm "Entlastungsangebote für betreuende Angehörige" 2017-2020
Im Programmteil II des Förderprogrammes werden bestehende Angebote, Massnahmen und Instrumente zur Unterstützung von betreuenden Angehörigen mit Vorbildcharakter gesucht, analysiert und dokumentiert. Ein Themenbereich bilden Praxisbeispiele von Gemeinden, Städten und Kantone.
Prävention und Gesundheitsförderung wirkt! (kurz PGF wirkt!): Sammlung evidenzbasierter, empfehlenswerter Angebote
PGFwirkt! dient Gemeinden, Fachstellen und anderen Interessierten als Übersicht wirksamer Massnahmen zur Prävention von jugendlichem Problemverhalten sowie der Gesundheitsförderung der eigenen Bevölkerung.
Handbuch «Wohnen im Alter» und Merkblatt «Alterskommission»
Handbuch «Wohnen im Alter» für die Gemeinden und Merkblatt «Alterskommission» für Gemeinden:
Aargau: Willkommensschreiben und Mappe für neue Gemeinderäte (Fachstelle Alter)
Argumentarium «Gesundheit stärkt Bildung»
Zeigt auf, dass die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Leistungsmotivation und der Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler zusammenhängen mit Merkmalen des Unterrichts und des Schulklimas sowie mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Lehrpersonen und Schulleitungen.
Planung von altersgerechten Quartieren und Stereotype
Der Sozialraum hat massgeblich Einfluss auf die Gesundheit. Die Frage ist allgemein relevant: Welche Bilder, Stereotypen, Haltungen etc. von den unterschiedlichen Fachleuten fliessen in Planungen, Entwicklungen, Umsetzungen mit ein. Und auch da ist Partizipation ein zentrales Thema.
Fabian, C., et al « The Development of ‘Age Appropriate’ Living Environments: Analysis of Two Case Studies from a Social Work Perspective » https://www.cogitatiopress.com...
Grundlagen (Auswahl):
- Erfolgsfaktoren und Good-Practice-Empfehlungen Präventionsprojekte in Gemeinden C. Fabian, M. Neuenschwander und M. Geiser, FHNW, November 2018
- Bewegungsfreundliches Umfeld in der Schweiz - Good Practice und Erfolgsfaktoren. Lamprecht und Stamm Sozialforschung und Beratung AG, Zürich. (Auch Französisch vorhanden)
- Broschüre Früherkennung und Frühintervention in Schulen und Gemeinden – das Wichtigste in Kürze (RADIX, 2016)
- Konzept Gesundheitsförderung und Prävention in der frühen Kindheit, BAG, August 2018
Digitales Infomodul Strategische Altersplanung
Ein vom Kanton AG in Zusammenarbeit mit dem SGV, der Sammelstiftung VITA und der Ostschweizer Fachhochschule entwickeltes E-Learning-Tool für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zur Einführung und Unterstützung in die Alterspolitik.
Job-Stress-AnalysisProjekt Quartier4all. Räume für ein integratives Zusammenleben in Siedlungen und Quartieren
«Job-Stress-Analysis» gibt einen detaillierten Überblick über das Stressgeschehen in einer Organisation. Ressourcen, Belastungen und das Befinden werden sowohl auf Team-, Abteilungs- und Organisationsebene dargestellt. Organisationen können auch G/S sein.Das Projekt «Quartier4all» von Pro Senectute hat zum Ziel, dass dem sozialräumlichen Aspekt einer Quartierentwicklung mehr Beachtung geschenkt wird. Es werden Räume geschaffen, welche Begegnungen ermöglichen, sowie Strukturen und Netzwerke aufgebaut, welche das Zusammenleben der Generationen und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Biografien stärken. Es wird eine Toolbox mit Handlungsempfehlungen zugänglich gemacht. Projektstart 2023.
Über den Autor
Bundesamt für Gesundheit BAG
Gesundheit liegt uns am Herzen. Als Teil des Eidgenössischen Departements des Inneren ist das Bundesamt für Gesundheit BAG verantwortlich für die Gesundheit der Bevölkerung, entwickelt die schweizerische Gesundheitspolitik und setzt sich für ein langfristig leistungsfähiges und bezahlbares Gesundheitssystem ein.
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