PEPra – Unterstützung zur Prävention in der Praxis
PEPra ist ein Angebot der FMH, Gesundheitsförderung Schweiz und weiterer Partner zur Förderung der Prävention und Früherkennung von nicht übertragbaren Krankheiten sowie psychischen Erkrankungen und Sucht in der ambulanten medizinischen Grundversorgung. PEPra bietet interprofessionelle, praxisnahe Fortbildungen an, welche die Praxisteams stärken, Prävention im Praxisalltag so umzusetzen, dass sowohl Patient:innen als auch das Praxisteam davon profitieren.
Steckbrief
- Themen
-
- Sucht
- Alkohol
- Cannabis
- Illegale Drogen
- Psychoaktive Medikamente
- Tabak und Nikotin
- Verhaltenssüchte
- Schadensminderung
- Psychische Gesundheit
- Depression
- Stress & Burnout
- Psychische Erkrankungen
- Suizidprävention
- Nichtübertragbare Krankheiten (NCD)
- Ziele & Einflussfaktoren
- Bewegung
- Ernährung
- Früherkennung und Frühintervention
- Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)
- Settings
- Für Gesundheitsversorger
- Trägerschaft
- Regionen
- Schweiz, Westschweiz, Mittelland, Nordwestschweiz, Region Zürich, Ostschweiz, Zentralschweiz
- Finanzierung
- eingeloggt sichtbar
- Projektstart
- 2019
- Projektende
- —
Projektdetails
Mit PEPra wird den ärztlichen Grundversorger/-innen sowie den Medizinischen Praxis-Fachpersonen ein koordiniertes Gesamtpaket für Prävention zur Verfügung gestellt. Das Gesamtpaket unterstützt sie in ihrer konkreten Arbeit im Bereich Prävention und Früherkennung in der Praxis. Besondere Bedeutung kommt dabei den Kommunikations- und Beratungsmethoden wie dem Motivational Interviewing zu. PEPra generiert keinen neuen Ansatz, sondern baut das Angebot auf bereits bestehenden und erprobten, von der Ärzteschaft erarbeiteten Programmen und Ansätzen auf und entwickelt diese weiter.
Leitgedanken
- Prävention und Früherkennung in der Arztpraxis haben grosses Potenzial
Nichtübertragbare Krankheiten, psychische Erkrankungen und Sucht machen einen grossen Teil der Krankheitslast der Schweizer Bevölkerung aus. Viele dieser Krankheiten können durch das frühzeitige Erkennen und das Beeinflussen von Risiko- und Schutzfaktoren vermindert oder gar verhindert werden. Die Praxisteams stehen in einem engen Vertrauensverhältnis mit den Patientinnen und Patienten, sind deren erste Ansprechperson und somit prädestiniert, um Prävention umzusetzen und Verhaltensänderungen anzuregen. Interprofessionelles Zusammenarbeiten im Praxisteam – Ärzteschaft und MPA/MPK – fördert zudem Prävention und reduziert insgesamt den Zeitaufwand.
- Wirkungsvolle Prävention braucht evidenzbasiertes Wissen und personenzentrierte Kommunikation und Beratung
Dem Projekt liegt die Überzeugung zugrunde, dass eine präventive Massnahme nur dann ihre Wirkung entfaltet, wenn der Arzt/die Ärztin sein/ihr evidenzbasiertes Wissen und sein/ihre medizinischen Kompetenzen einbringt, um gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin unter Berücksichtigung seiner/ihrer Ziele und Bedürfnisse sowie seines/ihres Lebenskontextes zu einer Entscheidung zu kommen. Entsprechend verbindet PEPra konsequent das «Was» (evidenzbasiertes klinisches Wissen) mit dem «Wie» (personenzentrierte Kommunikations- und Beratungsmethoden).
- Für die präventive Tätigkeit in der Arztpraxis braucht es ein adäquates, praxistaugliches Instrumentarium
Damit präventive Arbeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen im Kontext der ärztlichen Konsultation realisierbar ist, braucht es praxistaugliche, auf die Bedürfnisse der Grundversorger/-innen und MPA sowie MPK angepasste und einfach einsetzbare Tools und Hilfsmittel. Mit dem PEPra-Gesamtpaket wird ein solches Instrumentarium geschaffen.
Ansprechperson
Laura Maggi, Leiterin Angebot PEPra
Kontaktdaten eingeloggt sichtbar