Pro Juventute Jugendstudie 2026: Wie geht es den Jugendlichen in der Schweiz?
Die repräsentative Jugendstudie von Pro Juventute zeigt zentrale Stressfaktoren, Sorgen und Bewältigungsstrategien – und ist damit eine der umfassendsten Erhebungen zur Lebenswelt von Jugendlichen in der Schweiz. Die Studie wurde von Pro Juventute in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Susanne Walitza, Direktorin der KJPP, und ihrem Forschungsteam sowie Yougov Schweiz realisiert.
Kinder und Jugendliche in der Schweiz machen sich mehr Sorgen um ihre berufliche Zukunft und globale Krisen. Unterstützung bei Sorgen holt sich jeder zehnte Jugendliche bei einer künstlichen Intelligenz. Mädchen und junge Frauen sowie Jugendliche mit Migrationshintergrund sind deutlich stärker belastet. Das zeigt die zweite Pro Juventute Jugendstudie, die gemeinsam mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (KJPP) entwickelt wurde.
In einer repräsentativen Befragung wurden für die Pro Juventute Jugendstudie Jugendliche in der Schweiz im Alter von 14-25 Jahren aus den drei grossen Sprachregionen zu Stress und Sorgen, psychischem Befinden, Schutzfaktoren sowie zum Medienverhalten befragt. Die Befragung wurde im Sommer 2025 von YouGov durchgeführt und vorgängig von der Ethikkommission des Kantons Zürich geprüft.
Die erste und zweite Pro Juventute Jugendstudie wurden durch die finanzielle Förderung der Ernst Göhner Stiftung ermöglicht. Dank einer Partnerschaft mit dem Kranken- und Vorsorgeversicherer CONCORDIA kann die Pro Juventute Jugendstudie in den kommenden Jahren weitergeführt werden. Weiter wird die Studie auch von der Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt.
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Pro Juventute
Die Stiftung Pro Juventute setzt sich für die Bedürfnisse und die Umsetzung der Rechte von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Eltern und Familien in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein. Sie wurde 1912 gegründet. Die Stiftung ist politisch, ideologisch und konfessionell unabhängig sowie ZEWO-zertifiziert. Pro Juventute ist mit fünf Regionalstellen in allen Landesteilen vertreten.
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