Gicht und Harnsäuresteine: Was eine purinbewusste Ernährung bewirken kann

Die Ernährungslehre diskutiert Purine praktisch nur im Zusammenhang mit Krankheiten, die aus ihrem Abbauprodukt entstehen: der Harnsäure. Denn, wenn der Purinstoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät, steigt der Harnsäurespiegel in Blut und Urin – und somit das Risiko für eine Kristallisation. Als Folge können Gichtsymptome und Harnsäuresteine entstehen. Wer gesund und purinbewusst isst, kann die Risikofaktoren deutlich senken. Was das konkret bedeutet, erläutert unser Fachartikel.

Purine gehören zu den Grundbausteinen jeder Körperzelle – doch kennt sie kaum jemand. In unserem Beitrag erklären wir den Unterschied zwischen Proteinen und Purinen und analysieren den Purinstoffwechsel Schritt für Schritt. Wir starten bei der Aufnahme über den Dünndarm, die Nutzung und den Abbau in der Leber und gelangen bis zur Ausscheidung über Nieren, Blase und Darm. Ebenso erläutern wir, warum tierische und pflanzliche Purinquellen im Körper unterschiedlich stark wirken – selbst wenn ihr Puringehalt ähnlich hoch ist. Abschliessend beleuchten wir die Rolle von Fructose, Alkohol, Übergewicht und Darmflora auf den Harnsäurespiegel. Ausführliche Purintabellen und Rezeptempfehlungen erleichtern die Umsetzung im Alltag.

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