Crack in Schweizer Städten: Die EKSN fordert gesetzliche Reformen
Die hohe Verfügbarkeit von Crack hat in verschiedenen Schweizer Städten zunehmend Konsequenzen für die Gesundheit und soziale Situation von Konsumierenden sowie das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Um die betroffenen Städte und Kantone in der Nutzung ihrer gesetzlichen Handlungsspielräume zu unterstützen, hat die EKSN eine Analyse der gesetzlichen Grundlagen für den Umgang mit Kokain in der Forschung sowie in therapeutischen und schadensmindernden Settings in Auftrag gegeben.
Aus diesem Auftrag entstanden drei Faktenblätter, die die rechtliche Lage zur
Kokainabgabe in unterschiedlichen Kontexten beleuchten:
- Schadensmindernde Abgabe von Kokain, bei der nicht die Therapie im Vordergrund
steht, sondern die Versorgung von Menschen mit einer schweren
Abhängigkeitserkrankung mit Kokain ohne Beschaffungsdruck, damit diese ihre
Lebensumstände soweit anpassen können, dass sie überhaupt in eine Therapie
eintreten können («safer supply»). [LINK] - Medizinischen Verschreibung von Kokain als Therapieform [LINK]
- Gesetzlichen Grundlagen zur Forschung mit Kokain oder Ersatzstoffen für eine
agonistische Substitutionstherapie [LINK]
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Über den Autor
Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN)
Seit dem 1. Januar 2020 berät die EKSN den Bundesrat und die Bundesverwaltung in grundsätzlichen Fragen zu Sucht, zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und zu politischen Geschäften in diesem Zusammenhang.
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