TabaMeno - Rauchfrei durch die Lebensmitte

Wie erleben Frauen in der Peri- und frühen Postmenopause den Rauchstopp – und welche Unterstützung brauchen sie? Eine qualitative Studie mit Frauen mit und ohne Migrationshintergrund untersucht Barrieren, körperliche Veränderungen wie Gewichtszunahme sowie psychosoziale Belastungen. Die Erkenntnisse fliessen in praxisnahe Empfehlungen zur Weiterentwicklung chancengerechter Rauchstopp-Angebote in der Schweiz ein.

Projektdetails

In der Schweiz raucht rund jede fünfte Frau zwischen 45 und 64 Jahren. Gerade in der Menopause wäre ein Rauchstopp besonders wirksam – gleichzeitig erschweren körperliche und psychosoziale Veränderungen diesen Schritt. Das Zusammenspiel dieser Faktoren ist bislang unzureichend erforscht – insbesondere im Hinblick auf die Erfahrungen und Bedürfnisse betroffener Frauen.

Im Rahmen dieser Forschungsarbeit wird eine qualitative Studie durchgeführt, die die Erfahrungen, erlebten Barrieren und Bedürfnisse von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in der Peri- und frühen Postmenopause im Zusammenhang mit Rauchstopp und körperlichen Veränderungen (insbesondere Gewichtszunahme) untersucht. In 25 Einzelinterviews und zwei Fokusgruppen werden zentrale Barrieren und Gelingensfaktoren exploriert – mit besonderem Fokus auf Körperbild, Gewichtsentwicklung, altersbezogene Selbstbilder, psychosoziale Belastungen und Unterstützungsnetzwerke. Die Ergebnisse werden in verschiedenen Workshops verarbeitet.

Ansprechperson

Karin Haas

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