S.T.A.R. / Strukturiertes Trainingsprogramm zur Alkohol-Rückfallprävention – Ausbildung 2026
Der Rückfall von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit wird heute vermehrt als zugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht verstanden. Mit dem Rückfall wird vermehrt konstruktiv-therapeutisch umgegangen. Das von Körkel und Schindler entwickelte «Strukturierte Trainingsprogramm zur Alkohol-Rückfallprävention» (S.T.A.R.) ist eine gezielte Massnahme zur Rückfallprävention und Bearbeitung von Rückfällen.
Details zum Event
- Datum
- 10. - 12. Juni 2026
- Ort
- Zürich
- Veranstalter:in
- Fachverband Sucht
- Themen
Beschreibung
Der Rückfall von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit wird heute vermehrt als zugehöriger Bestandteil des Ausstiegs aus der Sucht verstanden. Mit dem Rückfall wird vermehrt konstruktiv-therapeutisch umgegangen. Das von Körkel und Schindler entwickelte «Strukturierte Trainingsprogramm zur Alkohol-Rückfallprävention» (S.T.A.R.) ist eine gezielte Massnahme zur Rückfallprävention und Bearbeitung von Rückfällen.
Lernziele
- Grundinformationen über Rückfall
- Abstinenz: Pro & Contra
- Hochrisikosituationen
- Soziale Situationen (I): Ablehnen von Trinkaufforderungen und Ansprechen der eigenen Abhängigkeit
- Soziale Situationen (II): Anerkennung und Kritik
- Unangenehme Gefühle (I): Sensibilisierung
- Unangenehme Gefühle (II): Bewältigung
- Alkoholverlangen («craving»)
- Kontrolliertes Trinken
- Ausgewogener Lebensstil
- Ausrutscher und Rückfall
- Umgang mit Ausrutschern und Rückfällen
- Gespräche mit Angehörigen/Freunden zu «Rückfall» (I): Gesprächsführung/-blockaden
- Gespräche mit Angehörigen/Freunden zu «Rückfall» (II): Gesprächsinhalte
- Nachsorge
Ziele
S.T.A.R. vermittelt den Teilnehmenden in den oben aufgeführten 15 Modulen Kompetenzen zur Vermeidung von Rückfällen und zum Umgang mit «Ausrutschern».
S.T.A.R. eignet sich für den Einsatz in der ambulanten, stationären und teilstationären Suchthilfe (v. a. Entgiftung, Entwöhnung, Nachsorge und Selbsthilfe) sowohl in der Gruppenbehandlung als auch in der Einzelarbeit. Grundlage der Kurse ist ein detailliertes Manual mit Modulabläufen, Arbeits- und Informationsblättern, Notfallpass u.a.m. (Körkel & Schindler [2003]. Rückfallprävention mit Alkoholabhängigen. Berlin, Springer). Dieses ist im Preis inbegriffen und wird zu Beginn der Fortbildung verteilt.
Die Teilnehmenden profitieren von einem umfassenden Wissenspaket zum Thema Rückfall und wie diesem im Rahmen der Behandlung und Nachsorge begegnet werden kann.
Zielgruppe
Suchtfachpersonen der ambulaten sowie stationären Versorgung, Einzel- sowie Gruppenbehandlung.
Referent
Christoph Diehl, Industriekaufmann; stationären Altenpflege; Sozialpädagoge B.A., MI Coach/Supervisor (GK Quest) in Ausbildung, langjährige Erfahrung in der ambulanten Wohnungslosenhilfe und stationären Beratung und Behandlung von suchtkranken Menschen; Supported Employment Jobcoaching mit schwer psychisch erkrankten Menschen.
Dieses Fortbildungsangebot wird durch die Zusammenarbeit von GK Quest Akademie, Heidelberg und dem Fachverband Sucht angeboten.