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Illegale Drogen

Zum Schutz der Jugend und der Allgemeinheit regelt das Betäubungsmittelgesetz den Umgang mit psychoaktiven Substanzen mit Suchtpotenzial. Diese Substanzen nennt man illegale Drogen. Es gibt Opioide (z.B. Heroin), Halluzinogene (z.B. LSD), Cannabinoide, Kokain und andere stimulierende Stoffe (z.B. Amphetamine). Beim Konsum können verschiedene Muster unterschieden werden wie der Probierkonsum, der vor allem an Wochenenden stattfindende Gelegenheitskonsum oder der Gewohnheitskonsum von Abhängigen.
Der regelmässige Gebrauch von illegalen Drogen ist in der Schweiz verhältnismässig wenig verbreitet. Abgesehen von Cannabis (7,3%) konsumieren weniger als 1 Prozent der Personen ab 15 Jahren mindestens einmal pro Jahr Drogen wie Kokain (0,7%), MDMA (0,5%), Amphetamine (0,8%), Heroin (0,7%) oder LSD (0,2%). Besondere Aufmerksamkeit erfordert der unter den Konsumierenden stark verbreitete Mischkonsum.
Der Konsum illegaler Drogen kann schwerwiegende soziale und gesundheitliche Folgen haben. Noch immer sterben jährlich um die 120 Personen an den Auswirkungen des Drogenkonsums. Kokain und Amphetamine schädigen z.B. die Pumpleistung der Herzkammer und das Herzmuskelgewebe, was langfristig zu einem erhöhten Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung führt. Studien zeigen auch, dass zwei Drittel aller Neuinfektionen mit dem Hepatitis-C-Virus bei Personen erfolgen, die intravenös Drogen konsumieren.
Die Schweizer Drogenpolitik basiert auf dem Vier-Säulen-Modell (Prävention, Therapie, Schadensminderung, Marktregulierung). Ihre Massnahmen sind auf einen verantwortungsvollen und kontrollierten Umgang mit allen psychoaktiven Substanzen ausgerichtet. Sie sollen dazu beitragen, den Konsumeinstieg und den problematischen Konsum zu vermeiden, Abhängige bei der Bewältigung ihrer Suchtprobleme zu unterstützen und die negativen Folgen des Konsums für die Gesellschaft zu vermindern.
Illegale Drogen

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