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Gesundheitliche Vorausplanung

Was, wenn ich pflegebedürftig oder unfähig werde, selbst zu entscheiden? Mit solchen Fragen sollte sich jede Person frühzeitig auseinandersetzen. Die meisten Menschen wollen selbst entscheiden, wie sie im Falle einer Krankheit oder nach einem Unfall medizinisch behandelt werden. Dazu sind Vorkehrungen nötig: Schriftlich festgehaltene Behandlungswünsche helfen dem Gesundheitspersonal, eine Person nach ihren Bedürfnissen zu behandeln - selbst dann, wenn sie nicht mehr selber entscheiden kann.
Gesundheitliche Vorausplanung verbessert die Selbstbestimmung. Sie schafft Lebensqualität für Betroffene und entlastet Angehörige, indem sie ihnen schwierige Entscheidungen abnimmt. Dank gesundheitlicher Vorausplanung kann das Gesundheitspersonal die Behandlung und Betreuung auf die Wünsche der Patientinnen und Patienten ausrichten und ist über unerwünschte medizinische Behandlungen informiert.
Bereits gesunde Personen sollten vorausplanen: Sie sollen entscheiden, wer sie vertreten soll, falls sie plötzlich nicht mehr urteilsfähig sind. Personen mit einer chronischen Erkrankung und Schwerkranke am Lebensende sollten sich definitiv mit gesundheitlicher Vorausplanung beschäftigen. Wünsche können sich allerdings laufend ändern. Es lohnt sich, sie zu thematisieren, sowohl lange bevor jemand ernsthaft krank wird, als auch während eines Krankheitsverlaufs.
Im Zentrum der gesundheitlichen Vorausplanung stehen persönliche Gespräche mit Angehörigen und Fachpersonen. Bedürfnisse werden schriftlich festgehalten und dokumentiert, z.B. mit einer Patientenverfügung, einem Vorsorgeauftrag oder einem medizinischem Notfallplan. Gesundheitliche Vorausplanung verbessert die Betreuung, Behandlung und Selbstbestimmung von Menschen, auch am Lebensende. Daher wird sie weiter gefördert, z.B. mit klaren Hilfsdokumenten oder Schulungen von Grundversorgern.
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