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Ernährung

Zu einem gesunden Lebensstil gehört eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Sie stärkt das Immunsystem und trägt zur Vorbeugung von Krankheiten bei. Die Schweizer Lebensmittelpyramide veranschaulicht die Ernährungsempfehlungen. Lebensmittel der unteren Pyramidenstufen, wie ungesüsste Getränke, Früchte und Gemüse, benötigt der Körper in grösseren Mengen. Diejenigen der obersten Stufe, wie Süsses, sollen massvoll konsumiert werden.
Je nach Lebensphase sind die Bedürfnisse des Körpers unterschiedlich, die Ernährung ist entsprechend anzupassen. Schwangere und Stillende beeinflussen mit ihrer Ernährung auch die Gesundheit ihres Kindes. Für ihre gesunde Entwicklung benötigen Kinder eine ausgewogene Kost, von der Muttermilch bis zum Speiseplan «der Grossen». Auch mit dem Alter ändern sich die Bedürfnisse des Körpers: Menschen ab 65 Jahren müssen insbesondere auf eine genügende Eiweiss-, Vitamin-D- und Flüssigkeitszufuhr achten.
Das Ernährungsverhalten der Bevölkerung in der Schweiz weicht von den Empfehlungen ab: Wir konsumieren durchschnittlich viermal mehr Süsses und Salziges und dreimal mehr Fleisch als empfohlen. Daher wird die Ernährungskompetenz der Bevölkerung gestärkt. Apps, vereinfachte Nährwertkennzeichnungen oder auf bestimmte Bevölkerungsgruppen zugeschnittene Empfehlungen sensibilisieren die Bevölkerung und unterstützen sie bei der gesunden Wahl von Lebensmitteln.
So wie verarbeitete Lebensmittel zusammengesetzt sind, konsumieren wir sie auch. Enthalten Fertigprodukte viel Zucker und Salz, wirkt sich dies langfristig auf die Gesundheit aus. Ziel ist es deshalb, die Zucker- und Salzzufuhr in der Bevölkerung zu senken. Werden Lebensmittel in der Zusammensetzung optimiert, ist es einfacher, sich ausgewogen zu ernähren. Zwischen 2016 und 2018 wurde der Zuckergehalt in Joghurts durchschnittlich um 3,5%, in Frühstückscerealien sogar um 13% reduziert.
Unser Konsumverhalten hängt auch vom Mahlzeitenangebot und von der Werbung ab. Immer mehr Personen nehmen heute eine oder mehrere Mahlzeiten in Heim- oder Schulkantinen und Personalrestaurants zu sich. Mit praxisnahen Qualitätsstandards wird die Basis für eine ausgewogene und nachhaltige Mahlzeit sowie für eine erholsame Essenspause geschaffen. Eine weitere Massnahme ist, die an Kinder gerichtete Werbung für zu süsse, fettige, salzige oder energiereiche Lebensmittel zu reduzieren.
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