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Depression

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in der Schweiz. Das Hauptkennzeichen einer Depression ist eine traurige, gedrückte Stimmung über die meiste Zeit des Tages während mindestens zwei Wochen. Betroffene verlieren ihre Interessen und Freude. Sie fühlen sich oft müde. Alltägliche Aufgaben und berufliche Verpflichtungen sind schwer zu bewältigen und soziale Kontakte werden oft vernachlässigt.
Die Depression hat viele Gesichter. Es gibt unterschiedliche Erscheinungsformen und Schweregrade. Leichte Depressionen sind von aussen kaum erkennbar. Es gibt aber auch schwere Depressionen, die Betroffene so stark beeinträchtigen, dass sie ihren normalen Alltag nicht mehr bewältigen oder ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen können. Im Extremfall kann eine Depression zu suizidalen Handlungen führen.
Die Ursachen für Depressionen sind vielfältig. Die genetische Veranlagung spielt ebenso eine Rolle wie Persönlichkeits- oder Umweltfaktoren. Menschen mit geringerer Bildung oder einem tieferen sozialen Status leiden häufiger an der Krankheit. Frauen sind stärker von Depressionen betroffen als Männer. Besondere Risikogruppen für Depressionen sind Personen mit bereits vorhandenen körperlichen Beschwerden, ältere Menschen und Personen, die an Einsamkeit leiden oder Probleme am Arbeitsplatz haben.
Depressionen sollten frühzeitig erkannt und professionell behandelt werden. Es ist wichtig, dass Betroffene eine geeignete Behandlung erhalten. Die Behandlung ist abhängig vom Schweregrad der Depression. Bei leichten Depressionen scheint eine Psychotherapie hilfreich zu sein. Bei mittelgradigen bis schweren Depressionen ist eine Kombination von Psychotherapie und Medikamenten am erfolgversprechendsten.
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