Fortbildung: Was hat das alles mit Sucht zu tun? Professioneller Umgang mit Klient:innen mit einer Abhängigkeit

Diese Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse zu Gesundheitspolitik, Krankheitsbildern in Zusammenhang mit Sucht und zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Sie erklärt das Vier-Säulen-Prinzip, informiert über die wichtigsten Fachbegriffe rund um Sucht und gibt einen Überblick über die wichtigsten Substanzen. Nach der theoretischen Einführung folgt der Schwerpunkt des Kurses, der auf dem Verhalten im direkten Kontakt mit Menschen liegt.

Details zum Event

Datum und Uhrzeit
7. Mai 2024
09:15 - 17:00
Ort
Pädagogische Hochschule Zürich
Lagerstrasse 2
8090 Zürich
Veranstalter:in
Fachverband Sucht
Themen
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Beschreibung

Wer im Sekretariat oder am Empfang von ambulanten Suchtberatungsstellen, Entzugskliniken oder stationären Therapieeinrichtungen tätig ist, kennt unangenehme Begegnungen mit Menschen mit einer Abhängigkeit oder mit deren Angehörigen. Wenn ein Bedürfnis nicht unmittelbar befriedigt wird, kommt oft Ärger zum Vorschein, wie z.B. die Wut darüber, dass eine gewünschte Behandlung nicht sofort verfügbar ist. Die Person am Empfang ist darin unmittelbar involviert und wird in der Situation, sowie danach, meist sich selbst überlassen.

Diese Fortbildung vermittelt Grundkenntnisse zu Gesundheitspolitik, Krankheitsbildern in Zusammenhang mit Sucht und zu verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Sie erklärt das Vier-Säulen-Prinzip,informiert über die wichtigsten Fachbegriffe rund um Sucht und gibt einen Überblick über die wichtigsten Substanzen. Je nach Interesse der Teilnehmenden können einzelne Themen auch vertieft oder ergänzend betrachtet werden. Nach der theoretischen Einführung folgt der Schwerpunkt des Kurses, der auf dem Verhalten im direkten Kontakt mit Menschen liegt. Dabei sind die konkreten Fragestellungen und Erfahrungen der Teilnehmenden aus ihrem beruflichen Kontext zentral. Aufbauend auf unterschiedlichen theoretischen Grundlagen nähern wir uns unterschiedlichen selbstsicheren Verhaltensweisen an, um diese dann mit konkreten Übungen auszuprobieren und gemeinsam zu reflektieren. Dabei wird hauptsächlich mit kurzen, einfachen Rollenspielen in Kleingruppen gearbeitet. Der Fokus liegt dabei auf dem Austausch untereinander und auf dem Lernen voneinander.

Am Ende des Tages nehmen die Teilnehmenden neue Blickwinkel auf das Thema Abhängigkeit mit, sowie Erkenntnisse zum eigenen Verhalten in schwierigen Situationen, mit konkreten Inputs zu alternativen Verhaltensmöglichkeiten. Zudem sind Wege bekannt, den eigenen Handlungsspielraum nach Belieben zu erweitern.

Die Fortbildung richtet sich primär an Mitarbeitende im Sekretariat und am Empfang von Einrichtungen der Suchthilfe (ambulante Beratungsstellen, Kliniken, stationäre Therapieeinrichtungen). Sie steht aber auch Personen aus anderen Berufsgruppen offen. Es wird die Bereitschaft erwartet, sich aktiv mit der eigenen Haltung rund um das Thema Abhängigkeit auseinanderzusetzen, sowie die eigenen Verhaltensweisen im Kundenkontakt kritisch zu reflektieren.

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